Six lectures on painting : delivered to the students of the Royal Academy of…

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By Jason Bauer Posted on Jan 12, 2026
In Category - Classic Humor
Clausen, George, 1852-1944 Clausen, George, 1852-1944
English
Hey, have you ever wondered what artists are actually thinking when they stare at a canvas? I just finished this fascinating little book that feels like eavesdropping on a master painter's private class. It's not a dry art history text—it's George Clausen, a successful Victorian painter, pulling back the curtain for students at the Royal Academy. He gets real about the struggle to capture light, the frustration of a painting that just won't 'work,' and the simple joy of seeing something beautiful in everyday life. If you've ever visited a gallery and wanted to understand the craft behind the color, these six lectures are a brilliant, surprisingly accessible backstage pass.
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gestreift. Nun lachten sie hell und gross mich aus dem glatten Spiegel an. Und nun tranken sie den lange entbehrten Anblick der weissen Steine, der bräunlichen Erde, der Gräser und Gebüsche. Ich sah die Luft um die Gebüsche wie einen feinen, weisslichen Rand, denn ich war lange der Luft entwöhnt, welche über Erde und Grünem ist. Meine Nüstern sogen mit scheuer Lust den vollen, zärtlichen Duft der Wiese und des nackten Bodens, und mein Fuss trat stark und schonend zugleich auf das köstliche Gut des festen Erdreiches. Ein Wind kam lässig vom Lande zu mir geflogen. Er trug einen Geruch von Waldkraut und einen leisen Duft aus entfernten Gärten. Da reckte ich in süsser Wonne ihm beide Arme weit entgegen und fühlte mit Lust seinen weichen Hauch meinen Fingern und Händen entlang und an meinen Schläfen hin gleiten, die der schneidenden Seewinde gewohnt waren. Ich zog mein graues Boot auf den Sand und strich mit der Rechten über die harte Wölbung des Bordes, die von meinen klammernden Händen geglättet war. Darauf wandelte ich landeinwärts bis zu dem hohen Gebüsche, das dicht und ringförmig wie eine Mauer stand und sich weiter erstreckte, als meine Blicke reichten. Ich ging der grünen Hecke entlang und freute mich des warmen, bläulichen Schattens, der von grüngoldenen Lichtern durchwirkt war. Mein Gang führte über eine Wiese mit weichen Gräsern, welche allmählich höher wurden und mit seidenen Blüten meine Kniee berührten. Die grasige Fläche lag im hellen Sonnenlicht, nur der Rand, den ich entlang schritt, war von den hohen Büschen mit einem gleichmässigen Schattenbande gesäumt. Indem ich weiter schritt und eine linde Müdigkeit meine Kniee leicht befing, that sich zu meiner Linken ein schmaler Eingang, einem Thore ähnlich, in die Gebüsche auf. Ich erblickte ein grünes Dunkel, von einem Muschelpfad durchschnitten, und im Hintergrunde ragende Baumkronen. Der Eingang aber war durch eine künstlich gewundene Blumenkette verboten. Ich stand eine Weile, und meine Augen badeten sich in dem zarten Dämmer und erfreuten sich an der Stufenfolge sanfter Farben. Denn von der lichtgrünen Hecke bis zu den halbsichtbaren Geheimnissen des innersten Haines zerfloss das Grün in tausend Schatten; das Auge folgte begierig dem mählich vertieften Dunkel bis zu den entferntesten, braunen Waldfarben und kehrte mit neuer Lust zu dem gelblichen Licht der besonnten Wiese zurück. Ich löste die Blumenkette in fröhlichem Übermut von den rundköpfigen Pfeilern, dass der Eingang offen lag, und schlang das rot und weisse Gewinde um Hals und Hüften, so dass ich wie zu einem Sommerfeste geziert war. Darauf ging ich behutsamen Schrittes dem halben Dunkel entgegen. Ich fand ein genaues Kreisrund aus dem Dickicht geschnitten, mit dichten Wänden von jungen Stämmen und Büschen, und auch der schmale Pfad war künstlich durch das wilde Gehölz gehauen. Durch die Wipfel überhängender Bäume sank ein braun und grünes Licht. In dem runden Aushau war die Erde mit hellem Sande bestreut, und zwei schmale, halbrunde Sitzbänke aus Marmor standen einander gegenüber. Eine tiefe Waldstille lag darauf. Ich wandte mich und folgte dem Pfad, der in die Tiefe des Haines führte. Mein Haupt ward von dem ungewöhnten Dufte schwer und ich hörte das Klingen meines raschen Blutes. Als ich einige Zeit gegangen war, wuchs die Schwere meiner Kniee, und ich ersehnte einen Ort zu ruhen. Indem bog sich mein Weg und wurde breiter, und die auf beiden Seiten schnell zurücktretenden Waldwände gönnten den Anblick eines lichten Raumes, welcher sich weit ausdehnte und wie ein Garten anzusehen war. Viele breite und schmale Wege, oft von Gebüsch gesäumt, schlangen sich um Rasenflächen und um Beete, in welchen Rosen und andere vielfarbige Blumen in Pracht und Fülle wohlgepflegt und ohne braune Blätter standen....

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Forget dusty art theory. Six Lectures on Painting is a direct conversation from a working artist to his students. George Clausen, known for his beautiful scenes of rural life and light, stood up at the Royal Academy and shared everything he learned the hard way.

The Story

There's no plot in the traditional sense, but there is a clear journey. Clausen walks his listeners (and now, us as readers) through the fundamental questions of painting. He starts with the big ideas—what makes us want to paint something in the first place?—and then gets wonderfully practical. He talks about observing nature, handling color and light, and the all-important relationship between drawing and painting. Each lecture builds on the last, creating a complete toolkit for seeing the world like an artist.

Why You Should Read It

What I loved most is Clausen's voice. He's not a distant critic; he's in the trenches with his students. You can feel his passion when he describes the magic of afternoon light on a field, and his humility when he admits that painting is a constant learning process. He makes technical ideas, like composition and tone, feel like common sense. Reading this, you don't just learn about art; you start to see differently on your next walk or while looking out your window.

Final Verdict

Perfect for curious minds who enjoy art but don't have formal training, aspiring creators of any kind, or anyone who appreciates a wise, clear-eyed guide explaining their life's work. It’s a short, refreshingly honest masterclass that reminds us that great art begins with close, passionate observation of the world right in front of us.



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Aiden Nguyen
4 months ago

I’ve read many books on this subject, and the narrative structure is incredibly compelling and well-thought-out. I'm sending the link to all my friends.

Linda Martinez
1 month ago

From a technical perspective, the examples used throughout the text are practical and relevant. This felt rewarding to read.

Richard Green
3 months ago

Reading this felt refreshing because the narrative structure is incredibly compelling and well-thought-out. It exceeded all my expectations.

Melissa White
5 months ago

Having read this twice, the attention to historical detail adds a layer of realism that is rare. A valuable addition to my digital library.

4
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